Tauchschule und Pension Buder in Wildschütz
Anfahrt: Auf der A14 bis Leipzig Nord-Ost. Von dort fahrt
Ihr auf der B87 Richtung Eilenburg. Durch Eilenburg durch auf der B87 Richtung Torgau bis Mockrehna.
In Mockrehna biegt Ihr rechts ab in Richtung Schildau. Durch Audenhain fahrt Ihr auf der
Hauptstraße gerade durch. Nach Audenhain fahrt Ihr geradeaus bis Wildschütz. In Wildschütz folgt
Ihr der Hauptstraße bis Ihr den Ort wieder verlassen habt. Folgt nun der Straße etwa einen Kilometer
bis Ihr auf der rechten Seite die Tauchbasis seht.
Hier handelt es sich um einen alten Steinbruch der auch eine Geschichte hat.
übernommen von der HP www.tsbuder.de
Die Geschichte des Steinbruches Wildschütz:
Bis 1862 war der Steinbruch Eigentum der Kirche zu Wildschütz,
die Kirchenmitglieder brachen sich unter Aufsicht des Kirchenältesten
die Steine selber.
1862 unterzeichneten Heinrich Kirchhoff und Gottfried Wolf den ersten Pachtvertrag.
Es wurden Reihensteine, Schotter, Splitt, Kleinpflaster, Mosaikpflaster, Kopf- und Bordsteine
hergestellt. Die gebrochenen Steine sind mittels Karre oder Steinbock aus dem Bruch befördert
worden.
1886 fand eine Übernahme des Steinbruches durch Paul Kirchhoff und August Wolf statt.
1889 entstand ein Göpelwerk mit Pferdebetrieb. Im Bruch wurden Feldbahngleise verlegt
und ein Maschinenhaus gebaut.
Ab 1890 gab es eine Feldbahn von Wildschütz zum Bahnhof Mockrehna
1902 wurde eine Betriebskantine (heute Pension) erbaut,und 1905 ein Aufzug in
Betrieb genommen.
1914 Ausbruch des 1.Weltkrieges. In der Zeit lag der Steinbruch fast still.
Nach 1918 wurde der Steinbruch modernisiert und vergrößert. Pro Tag betrug die
geförderte Menge ca. 800 t Schotter und Splitt sowie 250 t Pflastersteine.
1935 ist ein Steinbunker mit Brecher gebaut worden.
1948 gründete man einen Volkseigenen Betrieb. Nach Modernisierung wurden 100000 t
pro Jahr gefördert.
Seit 1971 ist die Förderung eingestellt, die Produktions- und Förderanlagen wurden
rückgebaut. Danach füllte sich der Bruch mit Regen- und Grundwasser.
Heute befindet sich das ehemalige Wirtschaftsgebäude im Besitz der Tauchschule Buder.
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Wir sind beim Surfen im Internet auf diesen Steinbruchsee gestoßen
und waren gleich sehr interessiert, dort zu Tauchen. Das angebotene weihnachtstauchen am Wochenende vom 03. - 05.12.04
war also eine Gelegenheit. Leider wares nicht möglich, nur für eine Nacht zu bleiben, wie wir eigendlich vorhatten.
Also mussten wir für zwei Nächte buchen ( man sagte uns der Grund dafür wäre der Aufwand des Heizens).
Unsere Tauchgänge:
Die Sichtweiten zum Weihnachtstauchen lagen so um die 10 - 15 Meter.
Von oben macht der Steinbruch - See einen ruhigen Eindruck, wobei man aber bedenken sollte, das er sehr tief ist.
Mit seiner tiefsten Stelle von 75 Metern ist er unter Wasser doch sehr imposant.
Vor dem ersten Tauchgang wurden wir von Volker dem Basisleiter eingewiesen. Er prüfte unsere
Brevets sowie die Tauchtauglichkeitsuntersuchung. Dann wurden wir sehr ausführlich und kompetent
von Volker über diesen See aufgeklärt. Er erklärte uns auch gleich, wo es am besten wäre, diese zwei
Tauchtouren für diesen Tag zu machen. Als erstes durften wir die Ehrenvolle Aufgabe übernehmen,
den Weihnachtsbaum an Ort & Stelle zu bringen.
Die Nacht kostete uns pro Person 22,- € darin waren die Übernachtung, Frühstück ist sehr reichlich und
die Tagesgebühr fürs Tauchen mit inbegriffen. |
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Zur Einstimmung auf diese Gewässer betrug unsere
Tauchtiefe beim 1. Tauchgag " nur "
ca. 25 m. Der zweite Tauchgang hatte es in sich, da wir den See nicht
kennen und doch mal einwenig
auf Tiefe gehen wollten(geplant waren ca. 40 m ) . Wir sind dann am
Fahrstuhl abgetaucht bis zu einem verdrehten Stahlträger, Tiefe 35,7
Meter.
Wassertemperatur 3,8 °C, super Sicht jedoch nur mit Unterwasser
Lampen. Als ich auf diesem Träger stand und
mich umsah habe ich doch schon respektvoll zu mir selber sagen müssen
bis hier her und nicht weiter.
Es war so was von dunkel so etwas kann man nicht beschreiben man muss
es selber erleben. |
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| Von dort folgten wir einem Kabel das auf einer Tiefe von 10 m endete, auf dieser hielten wir uns bis zum
Ausstieg. Wir waren mit Trocki unterwegs und können es jedem nur weiter empfehlen, diesen See
mit einem Trockentauchanzug zu betauchen. Die in dem See verbliebenen Gebäude und Maschinen beeindrucken
schon alleine durch ihre Größe. Durch Volker sind alle Sehenswürdigkeiten über Bojen abgesteckt, von wo man dann im freien
Abstieg nach unten gehen kann.
Das Befüllen der Flaschen ist einfach, die Flaschen an die Füllleiste stellen, die vorher erworbene
Füllkarte an der Flasche fest machen und sich um nichts mehr kümmern. Der Umkleideplatz ist Top,
es gibt stabile Tische, Stangen zum Anhängen von Sachen, sowie kleine Ständer zum Ablegen der
Handschuhe & Füßlinge.
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Der ganze Platz ist mit Pflastersteinen ausgelegt, sodas die nassen Sachen sauber bleiben.
Es gibt sogar zwei Grills auf diesem Platz und gegen einen kleinen Betrag (10€) kann man den
vorhandenen Grill benutzen. In diesem Preis ist schon die Kohle und der Anzünder enthalten.
Für Leute die nur für einen Tag die Tauchbasis benutzen möchten bezahlen 8,- €. Es auch gibt
genügend Parkplätze auf dem Gelände.
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Was besonders hervor zu heben ist, sind der Trockenraum für die Ausrüstung sowie ein Wickeltisch
für die Kleinen. Eine Dusche gibt’s (mit einem Münzer gekoppelt) und zwei WCs.
Das kleine Cafe auf dieser Basis ist doch sehr gemütlich anlegt. Es lädt auf jeden Fall zu
einem längeren Aufenthalt ein. Die Preise sind OK. Wenn man etwas essen gehen möchte oder
den Abend noch in einer Dorfkneipe verbringen möchte, wir wissen wo:
Zur Bismarck – Eiche
Dorfstr. 25
04830 Wildschütz
Handy: 01738382727
Handy: 01773917426
Die Zimmer:
sind unterschiedlich Ausgestattet von der größe und Anzahlt der Personen. Eine Übernachtung
kostet ab 19,- € bis 30,- €.
Flaschenfüllung:
Pro Liter 40 Cent |
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Fazit: Ein echtes Highlight dieser Tauchspots in Deutschland!!!
Aber: der See ist meiner Meinung nach nichts für Anfänger, da es am Rand nur Steilwand gibt,
und es dort teilweise bis auf über 50m senkrecht nach unten geht. Tauchen würde ich dort nur
im Trocki, da es empfindlich kalt ist je nach Jahreszeit, es sollte auch dort wie schon in
Hemmor mit 2 sep. absperrbaren System getaucht werden. Ab einer Tiefe von ca. 30 m wird es
wirklich dunkel, was manchen ob tauerfahren oder nicht an seine Grenzen führen kann.
Der See ist jeden Fall eine Fahrt wert aber nicht für nur einen Tag. Durch die günstigen
Pensionspreise lohnt es sich auf jedem Fall länger zu bleiben.
Braucht Ihr noch Infos :www.tsbuder.de
Tauchschule & Pension Buder
Kobershainerstr.2
04838 Wildschütz
Tel: 034244 55919
Fax: 034244 55922
Handy: 0171 - 263 08 98
Sämtliche Fotos sind rechtlich geschützt und stammen von der Tauchbasis Buder, Manfred Pfeiffer,
Frank Schüler & Jörn Prawitz |
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